Yoga = Entspannung

Yoga ist für viele ein Synonym für Entspannung – doch wer selbst schon einmal zwischen Kinderchaos, Arbeit und Beziehungsalltag versucht hat, im herabschauenden Hund zur Ruhe zu kommen, weiß: Es ist gar nicht so einfach, wirklich loszulassen. Besonders Mamas, ob in einer Partnerschaft oder alleinerziehend, tragen oft eine unsichtbare To-do-Liste im Kopf, die sich selbst auf der Yogamatte nicht abschalten lässt.

Gerade deshalb ist Yoga so wertvoll. Es erinnert uns daran, dass Atmen genügt. Dass wir nicht immer leisten, planen oder reagieren müssen. Doch genau dieser Moment des Nichts-Tuns fordert uns heraus – weil wir es nicht gewohnt sind. Entspannen ist kein Knopfdruck, sondern ein Prozess.

Für Mütter in aufrechten Beziehungen bedeutet das oft, Rollen loszulassen: die der Partnerin, der Organisatorin, der Fürsorgenden. Für Alleinerziehende kommt noch der Druck hinzu, alles allein stemmen zu müssen. Yoga schenkt Raum, in dem niemand etwas erwartet. Nur du, dein Atem, dein Körper.

Und auch wenn der Kopf anfangs noch To-do-Listen herunterrattert – mit jeder Stunde, jedem bewussten Einatmen entsteht ein kleines Stück mehr Vertrauen. In dich selbst. In das Jetzt. Und vielleicht merkst du irgendwann, dass Loslassen gar kein Tun ist, sondern ein Zulassen.

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Ein Rucksack der nicht zum Wandern taugt