Ein Rucksack der nicht zum Wandern taugt
Wir alle tragen einen Rucksack mit uns. Gefüllt mit Erfahrungen, Anstrengungen, Enttäuschungen und Rückschlägen. Manchmal ist er so schwer, dass man sich fragt, wie man eigentlich noch aufrecht gehen kann – und trotzdem machen wir weiter. Immer weiter. Für andere, für unsere Aufgaben, für das Leben, das uns fordert.
Doch irgendwann kommt der Moment, an dem man spürt: Jetzt muss ich anhalten. Jetzt geht es um mich. Um das Wiederfinden meiner eigenen Kraft. Für mich ist das Yoga geworden.
Yoga ist so viel mehr als nur von einer Asana zur nächsten zu fließen. Es ist Atmen. Fühlen. Innehalten. Meditieren. Raum schaffen – im Körper, im Kopf, im Herzen.
Auf der Matte sammle ich neue Energie und erinnere mich daran, stolz zu sein – einfach, weil ich mir Zeit für mich nehme. Weil ich lerne, mich selbst zu lieben, so wie ich bin. Nicht so, wie andere meinen, dass ich sein sollte.
Yoga ist mein Ausgleich, mein Atem zwischen all dem, was das Leben von mir verlangt. Und jedes Mal, wenn ich auf der Matte stehe, spüre ich: Ich darf einfach ich sein.