Wer fragt dich, was du brauchst?

„Was gibt's zu essen?“ „Hast du meine Sportsachen?“ „Kannst du das bis morgen schicken?“ Wenn du für andere da bist, hörst du den ganzen Tag Fragen. Und du beantwortest sie, oft schon, bevor sie ganz gestellt sind.

Die Frage, die selten gestellt wird, lautet: Was brauchst du gerade?

Warum diese Frage so schwer ist

Wer jahrelang alles organisiert, denkt automatisch für alle mit. Job, Kind, Haushalt, Termine: Das Wissen, was heute dran ist, liegt im eigenen Kopf. Ich habe das lange allein getragen. Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich für mich selbst keinen Termin hatte.

Heute trage ich mir Zeit für mich ein, wie jedes Meeting. Das hört sich banal an, und doch war es für mich der erste Schritt.

Drei Antworten, die völlig reichen

Wenn du dich fragst, was du gerade brauchst, muss die Antwort nicht groß sein. Es darf ein Glas Wasser sein. Fünf Minuten Stille. Ein Nein zu einer Aufgabe, die auch morgen noch Zeit hat.

Eine Übung für heute Abend

1. Setz dich hin, sobald es etwas ruhiger wird. Lege eine Hand auf den Bauch.

2. Atme dreimal lang aus.

3. Frag dich: Was brauche ich gerade?

4. Schreib die Antwort auf, auch wenn sie klein ist.

Du musst nichts lösen, nur bemerken. In Woche 1 meines Kurses üben wir genau das: spüren, was du brauchst, bevor du etwas veränderst.

Mein Kurs im Jänner

Mein Kurs „Stress loslassen – Klarheit finden“ startet in der zweiten Januarwoche 2027: 8 Wochen, jeweils 60 Minuten, live oder als Aufzeichnung. Alle Infos und die Anmeldung findest du unter www.auszeityoga.eu/mein-angebot. Oder schreib mir eine Nachricht mit „Ruhe“, dann schicke ich dir die Infos.

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