Warum ich nach Jahren der Erschöpfung Yogalehrerin geworden bin

Lange habe ich funktioniert. Job, Kind, Haushalt, Finanzen, Organisation: Ich habe alles getragen und alles möglichst perfekt gemacht. Ich wollte, dass es gut läuft, und ich wollte nirgends Schwäche zeigen.

Irgendwann war ich leer. Ich war gereizt, unzufrieden und müde, und ich hatte dabei auf mich selbst und meine Bedürfnisse vergessen.

Yoga war schon seit meinem Studium Teil meines Lebens. Anfangs, weil es schön war, gelenkig und stark zu werden. Ich habe alle bewundert, die eine Yogalehrerausbildung gemacht haben, und sie ein bisschen beneidet, weil sie sich das getraut haben. Bei mir gab es immer Gründe, warum es nicht ging: keine Zeit, kein Geld, ich muss auf mein Kind schauen.

Als es mir dann wirklich schlecht ging, habe ich mich entschieden, es zu tun. Ich habe mich für eine Online-Ausbildung entschieden, weil für mich klar war: Das darf mich nicht noch mehr stressen. Es muss zu meinem Leben passen.

Und das hat es. Ich habe die Zeit genossen, und es ist mir leicht von der Hand gegangen. Was mich dabei am meisten überrascht hat: Es waren nicht die Körperübungen, die mich zur Ruhe gebracht haben. Es war alles andere.

Davon erzähle ich dir in den nächsten Beiträgen.

Hast du auch einen lang gehegten Wunsch, den du immer wieder verschoben hast? Schreib mir gern, was es ist.

Zurück
Zurück

„Keine Zeit, kein Geld, ich muss auf mein Kind schauen": Ausreden oder Alltag?

Weiter
Weiter

Patanjalis achtgliedriger Pfad